Aromatherapie
Aromatherapie nennt man die Behandlung von leichten Befindlichkeitsstörungen mit ätherischen Ölen. Sie ist ein Bestandteil der Pflanzenheilkunde.

Wir alle bevorzugen angenehmen Duft und rümpfen die Nase wenns stinkt... also zumindest unsere Gesichtszüge werden durch wohlige Gerüche entspannt - auch wenn wir selten das Wort Aromatherapie dafür verwenden.

- Lavendelöl wirkt beruhigend,
- Thymian aktivierend,
- Jasminöl wirkt spasmolytisch,  
- Orangen- und Zitronenöl sollen die Stimmung aufhellen.

Einige ätherische Öle besitzen antibiotische Eigenschaften, wodurch sie sich gut für die Prophylaxe und zur Behandlung leichterer Infekte eignen.
Besonders häufig findet diese Therapieform Verwendung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten, wofür sich neben der oralen Einnahme ganz besonders die gezielte Inhalation, wie auch eine Anreicherung der Raumluft über Verdunstung eignen.
Duftstoffe können natürlich in verschiedenen Weisen auf den menschlichen Körper einwirken:
Der Nervus Olfaktorius beschert uns eine Sinneswahrnehmung mit all den damit verbundenen Nebeneffekten: Erinnerungen, Gefühle, reflektorische Beeinflussung bestimmter Körperfunktionen usw. Erkältungs- und Entspannungsbäder, Geruchspflaster, Massageöle und Duftlampen sind Beispiele für die angewandte Aromatherapie.

Naturreine ätherische Öle sind auch eine wertvolle Ergänzung für Sauna, Dampfbad und Whirlpool. Dabei werden durch die von heißem Wasser oder Wasserdampf sensibilisierte Haut, Duftstoffe besonders gut durch die Haut aufgenommen. Auch nach Massagen mit ätherischen Ölen lassen sich die Wirkstoffe nach 15 minuten im Urin der behandelten Person nachweisen.


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